Aktuelles im Hochschulbau



Ausschreibungen

Das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg wickelt seit Anfang 2004 Ausschreibungen über die Vergabeplattform der bayerischen Staatsbauverwaltung ab.

Dabei handelt es sich um eine digitale Plattform im Internet, über die sämtliche Ausschreibungsunterlagen erzeugt, verteilt und submittiert werden können. Die "elektronische Unterschrift" mittels Signaturkarte bietet der ausschreibenden Stelle und den Bietern ein Höchstmaß an Sicherheit bei der Abgabe von Angeboten.

Das System wurde mittlerweile in ganz Bayern erfolgreich eingeführt und wird von immer mehr Firmen als die innovative Ausschreibungs- und Angebotsplattform erkannt und genutzt.

Interessierte Firmen können ohne Anmeldung nach aktuellen Veröffentlichungen für Baumaßnahmen der bayerischen Staatsbauverwaltung in ganz Bayern recherchieren. Angemeldete Firmen können Vergabeunterlagen anfordern, downloaden und Angebote digital abgeben.

Nähere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf der Vergabeplattform der bayerischen Staatsbauverwaltung unter http://www.vergabe.bayern.de/.




Gebäude 815: Erschließung des Südgeländes für die Errichtung eines Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts


20.03.2012

Übersichtslageplan des Max-Planck-Insituts für die Physik des Lichts

Beginn der Baumaßnahmen

Das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg wird am Montag, den 26.03.2012, mit den Bauarbeiten für die Erschließung des Bebauungsplanes Nr. 380 - Universität Staudtstraße beginnen.

In der letzten Märzwoche erfolgt mit der Baustelleneinrichtung der Startschuss für eine bis Ende 2013 andauernde Baumaßnahme des Freistaates Bayern im Bereich der Staudtstraße und der Kurt-Schumacher-Straße. Die Arbeiten dienen der Erschließung des Bebauungsplanes Nr. 380 - Universität Staudtstraße und somit der geplanten Ansiedelung des Max-Planck-Insituts für die Physik des Lichts.

Um den Anliegerverkehr möglichst wenig zu beeinträchtigen wurde die Maßnahme in insgesamt zehn einzelne Bauphasen aufgeteilt. Damit soll erreicht werden, dass der Fuß- und Radverkehr sowie die Zufahrt zur Naturwissenschaftlichen Fakultät der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg aufrecht erhalten werden kann. Die erste Phase beginnt im Westen der Staudtstraße zwischen der Brücke Erwin-Rommel-Straße und der Zufahrt zur Naturwissenschaftlichen Fakultät, sowie dem Geh- und Radweg von der Staudtstraße zur Schenkstraße (Verlängerung der Erwin-Rommel-Straße). Hierfür sind insgesamt acht Monate vorgesehen. Dabei wird zunächst der Entwässerungskanal im Geh- und Radweg verlegt. Die Zeit der Osterferien wird so genutzt, um die Lärmbelästigungen für das angrenzende Fridericianum und die Behinderungen des Geh- und Radverkehrs zu minimieren. Die weiteren Phasen schließen sich dann in Richtung Osten nach und nach an.

Die Verantwortung für die Durchführung der Erschließungsmaßnahme liegt beim Staatlichen Bauamt Erlangen-Nürnberg als Vorhabensträger. Die Maßnahmen beinhalten den Ausbau der Staudtstraße mit einer Straßenbreite von sechs Metern, anliegenden Parkplätzen sowie eines Gehweges. Dabei wird auch die erforderliche unterirdische Infrastruktur zur Ver- und Entsorgung hergestellt. Um die durch die Institutsansiedlung verursachten, in Zukunft größeren Verkehrsströme am Knotenpunkt Staudtstraße - Kurt-Schumacher-Straße abwickeln zu können, ist auch der Ausbau der Kurt-Schumacher-Straße und Umbau des Knotenpunktes vorgesehen. Hierbei werden zusätzliche Abbiege- und Verflechtungsspuren und eine Lichtsignalanlage errichtet. Während der Bauphase wird eine provisorische Straße zur Umleitung des Ein- und Abbiegeverkehrs nötig, die später zu einem Gehweg zurückgebaut wird. Durch den Ausbau des Geh- und Radweges von der Staudtstraße zur Schenkstraße wird eine wichtige Fuß- und Radwegeverbindung zwischen der Innenstadt und dem Südgelände der Universität in Stand gesetzt.

Hier ein paar Zahlen die den Umfang der Baumaßnahme beschreiben:

ca. 7.600 m2 Asphaltoberfläche
ca. 2.900 m2 Pflasteroberfläche
ca. 1.100 m Kanalleitungen
ca. 3.000 m Energie- und Steuerkabel
ca. 800 m Leitungen der ESTW (Strom / Wärme / Gas / Wasser)

Anders ausgedrückt sind dies ca.1.000 m Straßenausbau mit eben so viel Meter Geh- und Radweg sowie 73 Parkplätzen.

Das Vorhaben hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 6,0 Millionen Euro und wird über den Bayerischen Staatshaushalt finanziert. Darin enthalten sind die erforderlichen naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen über die in den nächsten 25 Jahren umfangreiche Aufwertungsmaßnahmen und Erhaltungsmaßnahmen im Naturschutzgebiet „Exerzierplatz„ durchgeführt werden. Nach Fertigstellung werden die Verkehrsanlagen und öffentliche Kanalisation der Stadt Erlangen übergeben.




Gebäude 815: Erschließung des Südgeländes für die Errichtung eines Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts


19.11.2011

Errichtung eines Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts: Lageplan

Das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg hat am Samstag, den 29.10.2011, mit den vorgezogenen Maßnahmen für die Erschließung des Bebauungsplanes Nr. 380 - Universität Staudtstraße, sowie der Baufeldfreimachung für den Neubau des Max-Planck-Instituts begonnen.
Von Ende Oktober bis Mitte Dezember diesen Jahres finden jeweils an den Wochenenden im Bereich des Baufeldes des Max-Planck-Instituts sowie des Erschließungsbereiches entlang der Staudtstraße inkl. des anschließenden Kreuzungsbereiches an der Kurt-Schuhmacher-Straße Baumfällarbeiten statt. Hintergrund dafür ist, dass die Bauarbeiten für die Erschließung des Baugebietes ab März 2012 beginnen werden. Aus Gründen des Artenschutzes (Vogelbrutzeit) müssen die Baumfällungen in der Zeit von Oktober bis Februar durchgeführt werden.
Mit Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses zum Bebauungsplan Nr. 380 - Universität Staudtstraße am 07. Juli 2011 in den Amtlichen Seiten der Stadt Erlangen ist auch der Eingriff in Natur und Landschaft rechtlich abgesichert.
Die Fällarbeiten werden jeweils an den Samstagen durchgeführt, um so auf das sowieso schon sehr knappe Parkplatzangebot im Bereich des Universitätsgeländes Rücksicht zu nehmen und die Verkehrsbehinderungen und -gefährdungen zu minimieren.
Parallel zu den Baumfällarbeiten beginnen im Laufe des Novembers auch die Arbeiten zur Kampfmittelerkundung und -beseitigung. Diese erstrecken sich ebenfalls auf die Bereiche des Baufeldes der Max-Planck-Gesellschaft und der Straßenbereiche Staudt- und Kurt-Schumacher-Straße, aber auch auf die Flächen im Naturschutzgebiet „Exerzierplatz“, die im Bauleitplanverfahren zum Bebauungsplan für die erforderlichen naturschutzrechtlichen Ausgleichsmaßnahmen festgelegt wurden. Hier werden in den nächsten 20 Jahren umfangreiche Aufwertungsmaßnahmen und Erhaltungsmaßnahmen im Naturschutzgebiet durchgeführt werden.
Die Baumfällarbeiten, die Kampfmittelerkundung und letztendlich die Erschließungsmaßnahmen des Gebietes werden durch das Staatliche Bauamt Erlangen-Nürnberg als Vorhabensträger durchgeführt. Dies beinhaltet den Neubau der Staudtstraße, einen Umbau des Knotenpunktes Staudtstraße / Kurt Schuhmacher-Straße, die Sanierung des Geh- und Radweges von der Staudtstraße zur Schenkstraße, alle für die Ver- und Entsorgung des Gebietes erforderlichen Leitungen sowie die Erbringung aller erforderlichen Ausgleichsmaßnahmen.
Das Vorhaben hat ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 6,0 Millionen Euro und wird über den Bayerischen Staatshaushalt finanziert. Nach Fertigstellung werden die Verkehrsanlagen und die öffentliche Kanalisation der Stadt Erlangen übergeben. Zur Abstimmung der Maßnahmen steht das Staatliche Bauamt in ständigem Kontakt mit den jeweiligen Ämtern der Stadt Erlangen.




Gebäude 022: Universitätsbibliothek im neuen Kleid

2011-03-15

Der zu Beginn der 70er Jahre errichtete „Neubau“ der Universitätsbibliothek an der Universitätsstraße ist baulich in die Jahre gekommen und genügt zudem nicht der heute gültigen Energieeinsparverordnung. Unter der Federführung des Staatlichen Bauamts Erlangen-Nürnberg erfolgen daher dringliche Sanierungsmaßnahmen und im Zug des Sonderprogramms „Energetische Sanierung staatlicher Gebäude“ eine grundlegende Sanierung von Dach, Fassade und der Beleuchtung. Nach Abschluss der Maßnahme sind Einsparungen von ca. 352.000 kg CO2 bzw. 1.100.000 kWh pro Jahr prognostiziert. In Verbindung mit der dazu notwendigen, massiven Verstärkung der Wärmedämmung wird auch die Fassade grundlegend verändert. Nach einem Entwurf von „Brückner & Brückner Architekten“ aus Tirschenreuth wird die bisher geschlossene und monolithische Sichtbetonfassade aufgelöst werden. Die Fassaden des Sockelbaus und des Bücherturms werden optisch über durchlaufende vertikale Bänder aus Natursteinelementen miteinander verzahnt. Der bisher rote Bücherturm wird nicht mehr betont, sondern seine Masse durch eine zum Himmel hin heller werdende Oberflächengestaltung aus Glas und Metall aufgelöst. Zusammen mit einigen schrägen Elementen sollen Assoziationen an Bücherrücken in Regalen hergestellt werden.
Der Sockelbau wird durch Verwendung von Naturstein und Putzfassaden in gedeckten Farben aus Beige-/Brauntönen die Bezüge aus der Nachbarbebauung aufnehmen. Die geplante Gestaltung der Fassade fand daher die Zustimmung der Stadt Erlangen und der zuständigen Denkmalschutzbehörde. Der Beginn der Baumaßnahme ist für den 21.03.2011 vorgesehen. Der Bibliotheksbetrieb wird aufrecht erhalten. Auf ihrer Homepage wird die Bibliothek die Nutzer über unvermeidbare Einschränkungen laufend informieren. Die Fertigstellung der wesentlichen Bauteile ist zum Ende des Jahres geplant. Die Baukosten liegen bei ca. 4 Mio. €.